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Company Rebuilding #4: Bastian Unterberg

jovoto-Gründer Bastian Unterberg über neue und innovative Formen der Kollaboration

„Einer der stärksten Motivatoren für die Mitglieder auf unserer Plattform ist, voneinander zu lernen“, sagt jovoto-Gründer Bastian Unterberg. Auf seiner Internet-Plattform sind fast 100.000 Freelancer registriert. Die Grundidee: Unternehmen schreiben bestimmte Problemstellungen aus und versehen das Projekt mit einem bestimmten Budget. Via jovoto finden sich für die Lösung entsprechende Teams zusammen. „Wir zahlen feste Tagessätze“, sagt Unterberg. Die Teams können dann selbst entscheiden, wer aus dem Team welchen Tagessatz erhält. „Der kann auch schon mal über 1.000 Euro liegen“, versichert Unterberg. Sein Credo: „Wir wollen Freiheit und Sicherheit bieten, Die Währung auf unserer Plattform ist Vertrauen.“
Zwar hat Unterberg nach eigenem Bekunden schon „2007 ein Unternehmen gegründet, für das es erst ab 2014 einen Markt gab“, aber inzwischen liegt sein kollaborativer Ansatz, von manchen auch „Gig Economy“ genannt, voll im Trend. Zumal er die universitäre und betriebliche Ausbildung eher kritisch sieht: „Viele Jobs, für die wir heute ausbilden, werden in einigen Jahren gar nicht mehr existieren.“ Unternehmen müssten schneller und flexibler ihre Arbeitsorganisationen anpassen und Entwicklungen antizipieren: „Du musst als Unternehmen zum Organismus werden, der mit seiner Umwelt eine Symbiose eingeht.“
In idyllischem Ambiente inmitten zwitschernder Vögel in einem Berliner Park sprach Janosch Geiger mit dem innovativen Unternehmer, der einst "Leadership in Digital Communication" studierte.
 

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