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Detecon Expert Christian Maasem im Interview

Hyperkonnektivität: Schlüssel zur Effizienz und neuen Geschäftsmodellen

Zusammenfassung
Christian Maasem, unser Experte für Hyperkonnektivität bei Detecon, teilt seine Erkenntnisse zu den Herausforderungen und dem Potenzial hypervernetzter Unternehmen.

Nicht das, wonach Sie suchen?

Autor*innen
Seiteninhalt
    Ein tiefer Einblick in die das Thema Hyperkonnektivität

    Interview mit unserem Experten Christian Maasem

    Welches Potenzial bietet Hyperkonnektivität für Unternehmen?

    „Hyperkonnektivität ist der Enabler für die digitale Reise eines Unternehmens: Sie verbindet alle Assets, Prozesse und Elemente der Wertschöpfungskette. Dadurch entsteht Transparenz über Prozesse, Assets, Nutzer sowie Angebot und Nachfrage – kombiniert mit der Fähigkeit, Prozesse anhand von Echtzeitdaten und durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz zu automatisieren und zu optimieren.

    Auch wenn die große Vision zunächst nach Raketenwissenschaft klingt: Der Weg dorthin ist alles andere als theoretisch. Er wird von konkreten und wirkungsvollen Anwendungsfällen getrieben, die Betriebskosten und Effizienz verbessern, um so die Kostenseite des Geschäfts zu entlasten und Spielraum für neue Geschäftsmöglichkeiten mit intelligenten Services und Geschäftsmodellen zu schaffen. Ein Beispiel: Die Nachrüstung eines bestehenden Produktionsstandorts zu einer Smart Factory kann die Produkt- und Prozessqualität um über 30 % verbessern und die Durchlaufzeiten um mehr als 20 % reduzieren.“

    Warum fällt es vielen Unternehmen schwer, innovative, konnektivitätsgetriebene Use Cases wirklich in den Live-Betrieb zu überführen?

    „Das Problem ist vielschichtig: Da sich die technologische Entwicklung mit immer höherer Geschwindigkeit und in viele verschiedene Richtungen gleichzeitig weiterentwickelt, ist es schwer, diesen fahrenden Zug zu erwischen. Damit meine ich: Die schiere Menge an Technologien und deren Entwicklung ist schwer nachzuvollziehen, wenn dies nicht zum Kerngeschäft eines Unternehmens gehört. Das Potenzial neuer Technologien ebenso wie die Herausforderungen bei ihrer Anwendung sind daher oft unbekannt – genauso wie die möglichen Use Cases. Noch schwieriger wird es dadurch, dass ein Use Case in der Regel nicht nur auf einer einzigen Technologie basiert.

    Intelligente Intralogistiklösungen beispielsweise erfordern gleichzeitig fortschrittliche Sensorsysteme, automatisierte Transportfahrzeuge, zuverlässige Konnektivität und leistungsstarke Rechenkapazitäten, um greifbare Geschäftsergebnisse zu erzielen. Während sich die Rahmenbedingungen ständig ändern und weiterentwickeln, muss ein Unternehmen die richtige technologische Kombination finden – nicht nur für einen Prozess oder eine Produktionslinie, sondern möglicherweise für eine ganze Fabrik oder sogar ein weltweites Produktionsnetzwerk. Und das mit einer nachhaltigen Roadmap für die Skalierung über viele Jahre hinweg. Angesichts der Fallstricke hoher Investitionen und möglicher Abhängigkeiten zögern Unternehmen oft, den Sprung zu wagen, und warten stattdessen lieber auf Leuchtturmprojekte als Orientierung – mit dem wachsenden Risiko, zu weit zurückzufallen, um noch mithalten zu können.“

    Was sollten Unternehmen jetzt tun?

    „Um das Risiko zu verringern, Chancen zu verpassen, und um rechtzeitig die Weichen in die richtige Richtung zu stellen, ist es für ein modernes Unternehmen ratsam, eine Digitalisierungsstrategie zu definieren.
    Dafür ist die Erstellung einer schrittweisen Roadmap mit einzelnen, klar vorteilhaften Use Cases entscheidend. Diese Use Cases sollten wirtschaftlich tragfähig sein und sich bereits am großen Zielbild eines datengetriebenen Unternehmens orientieren. Das Ziel ist es, ein hochflexibles, kosteneffizientes Unternehmen zu schaffen, das neue Geschäftschancen ergreifen kann.

    Der Weg in die hypervernetzte Zukunft und durch den Dschungel der Technologien und Lösungen besteht darin, eine Innovations-Mentalität mit Co-Creation anzuwenden. Das bedeutet, Potenziale zu identifizieren und sie schnell in Prototypen zu testen. Ebenso wichtig ist es, die wirtschaftliche Machbarkeit schrittweise zu prüfen, bevor man konsequent skaliert. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Zusammenarbeit mit Partnern, um starke und wertstiftende Ökosysteme rund um die eigenen Aktivitäten und Services für die Kunden aufzubauen. Der Beitritt zu bestehenden Ökosystemen – insbesondere auch zu bereichsübergreifenden Aktivitäten – kann neue Lösungen für eigene Herausforderungen inspirieren und teure Fehlschläge vermeiden.“

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