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NRW (MWIDE): Digitalisierung öffentlicher Verwaltungsverfahren

Seit 2018 fördert das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) durch das Programm „Digitale Modellregionen NRW“ die Digitalisierung auf kommunaler Ebene. Die Herausforderung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Nordrhein-Westfalen bestand in der Initiierung von innovativen Digitalisierungsprojekten, deren Bewertung hinsichtlich der Nachnutzungspotentiale sowie in der breitenwirksamen Übertragbarkeit dieser Modellprojekte im gesamten Bundesland. Die heterogene Ausgangssituation der Kommunen sowie die vertikale (Bund-Land-Gemeinden) als auch horizontale Kooperation (interkommunal) verlangten ein Projektdesign mit maßgeschneiderten Kooperations- und Beratungsformaten sowie hohem Individualisierungsgrad. Auch die Corona-Pandemie erhöht den Digitalisierungsdruck auf die Kommunen und verlangt ein schnelles und agiles Vorgehen bei der Umsetzung neuer Projekte. Den vollständigen Leitfaden finden Sie hier.

Vorgehen und Methoden

Die Herausforderung besteht darin, dass alle 396 Kommunen und 31 Kreise in NRW von den Pilotprojekten profitieren, sowie: 

  1. eine Verbindung zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und praktischer Umsetzung geschaffen wird.
  2. eine kontinuierliche Evaluation und Anpassung des Förderprogramms entstehen.
  3. ein Transfer zwischen Modellregionen und NRW gewährleistet wird. 
  4. die Interoperabilität der entwickelten Lösungen gefördert wird.
  5. die Verstetigung der interkommunalen Zusammenarbeit und Land-Kommunen-Kooperation gefördert wird.

Die Begleitforschung zeichnet sich durch die direkte Verbindung zwischen wissenschaftlicher Forschung und praktischer Umsetzungsberatung aus.

  1. Wissenschaftliche Analyse und Evaluierung von aktuellen Trends sowie Überprüfung der Technologische Reife zur kommunalen Umsetzbarkeit.
  2. Förderung der kommunalen Zusammenarbeit und Aufbau eines Multiakteursnetzwerk (z.B. CDO-Workshops)
  3. Evaluierung des Förderprogramms und Aufarbeitung der Nachnutzbarkeit der entwickelten Ansätze.
  4. Direkte Beratung der Kommunen zur Förderung der Nachnutzung.

Lösung

Das Projekt fördert die schnelle, effiziente und breitenwirksame Umsetzung der Digitalisierung im öffentlichen Sektor, sowie die

  • Förderung der Übertragbarkeit der Pilotprojekte zur Beschleunigung der Entwicklungs-und Implementierungszyklen.
  • Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit durch Vernetzung der Einzelprojekte sowie die Vermeidung von Parallelentwicklungen und Förderung von gemeinsamen Plattformen.
  • Initiierung von neuen Projekten, aufbauend auf quartalsweisen Trendbericht und den Anforderungen aus der Praxis.
  • Verbesserten öffentlichen Dienstleistungen für Bürger:innen und Unternehmen.

Der Lösungsansatz besteht aus der Verbindung zwischen wissenschaftlichen Methoden und der unmittelbaren Beratungsangeboten von Kommunen. Dies gelingt durch eine Verbindung der vier tragenden Säulen des Beratungsauftrages a) Wissenschaftliche Evaluierung; b) quartalsweise Trendanalysen; c) Einspeisung die Ergebnisse in Modellregionen im Rahmen von Austausch- und Transferveranstaltungen, d) praxisorientierte und individuelle Beratung von Kommunen (Wissenstransfer aus den Modellregionen).

Kundennutzen

Der große Erfolg des Projektes ist die Verstetigung des aufgebauten Netzwerks, welche zu einer schnellen und effizienten Umsetzung von digitalen Lösungen in kommunaler Ebene führt. Durch den direkten Wissenstransfer und die interkommunale Zusammenarbeit werden die Ergebnisse und Lerneffekte aus den Modellprojekten schneller in das gesamte Bundesland getragen.

Ihr Kontakt

Jürgen Richter
Managing Consultant
+49 170 8525504Juergen.Richter@detecon.com
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