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Der EU AI Act in der öffentlichen Verwaltung

Einblicke erhalten

Compliance erreichen und Innovation vorantreiben

Der EU-AI-Act führt den ersten verbindlichen Rechtsrahmen für verantwortungsvolle KI ein und stellt neue Anforderungen an Behörden. Das Whitepaper erläutert, wie Behörden den EU-AI-Act umsetzen, Risiken steuern und KI für digitale Innovation nutzen.

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Zusammenfassung
Der EU AI Act setzt erstmals einen verbindlichen Rechtsrahmen für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz – und stellt Behörden gleichzeitig vor hohe Anforderungen. Dieses Whitepaper zeigt, wie öffentliche Verwaltungen Compliance sicherstellen, Risiken beherrschen und gleichzeitig die Chancen von KI nutzen können, um digitale Transformation, Automatisierung und moderne Arbeitswelten voranzutreiben. Es bietet Orientierung, erklärt zentrale Rollen und Prozesse und macht deutlich, wie der EU AI Act zu einem echten Innovationstreiber werden kann.
Whitepaper Autor*innen
Seiteninhalt
    Öffentliche Verwaltung im KI-Zeitalter neu denken

    Herausforderungen bei der Umsetzung des EU AI Acts für Behörden.

    Uneinheitliche Strukturen und komplexe Zuständigkeiten

    In Behörden treffen sehr unterschiedliche organisatorische Strukturen, Datenlandschaften und Entscheidungswege aufeinander. Der EU AI Act verlangt jedoch klare Verantwortlichkeiten, Rollenmodelle und dokumentierte Prozesse. Bestehende Strukturen müssen harmonisiert und KI-Governance über föderale Ebenen hinweg abgestimmt werden, ohne einheitliche Vorgaben oder ausreichend Ressourcen.

    Fehlende KI-Kompetenzen in der Breite

    Während einzelne Fachstellen bereits Expertise aufbauen, fehlt in vielen Behörden ein flächendeckendes Verständnis dafür, wie KI-Systeme funktionieren, wo ihre Grenzen liegen und wie Risiken bewertet werden. Gerade bei generativer KI zeigt sich: Transparenz, Nachvollziehbarkeit und ein sicherer Umgang setzen breites AI Literacy voraus, doch Aus- und Weiterbildungsprogramme sind vielerorts noch nicht etabliert.

    Spagat zwischen Rechtssicherheit und Innovation

    Behörden müssen regulatorische Sicherheit gewährleisten und gleichzeitig den Einsatz von KI aktiv vorantreiben. Die Angst, Fehler zu machen oder Haftungsrisiken zu verursachen, führt häufig zu Zurückhaltung. Gleichzeitig wächst der Druck, durch Digitalisierung und Automatisierung effizienter zu werden und den Fachkräftemangel auszugleichen.

    Five people sitting at the table collaborating - Trust Teaser Image
    Bewältigung aktueller Herausforderungen

    Umfassende Unterstützung für KI.

    Der Startpunkt für eine sichere und strategische Umsetzung des EU AI Acts. Wir führen ein strukturiertes Assessment durch, das den aktuellen Reifegrad Ihrer Behörde im Umgang mit KI bewertet, technologisch, organisatorisch und prozessual. Anschließend wissen Sie genau, wo Sie stehen und welche Schritte notwendig sind, um KI rechts- und zukunftssicher einzusetzen.

    Wir unterstützen Behörden beim Aufbau einer belastbaren Governance, die die regulatorischen Anforderungen des EU AI Acts erfüllt und gleichzeitig Innovation ermöglicht. Das Ergebnis ist eine klare, funktionsfähige Governance, die Compliance sicherstellt und die Einführung von KI beschleunigt:

    Wir helfen Behörden, ihre KI-Systeme mit den Anforderungen des EU AI Acts in Einklang zu bringen und Vertrauen bei Mitarbeitenden und Bürger*innen aufzubauen. Behörden erhalten einen klaren, regulatorisch abgesicherten Rahmen für den verantwortungsvollen Einsatz von KI.

    Wir begleiten Behörden bei der praktischen Einführung von KI-Anwendungen und bei der Befähigung ihrer Mitarbeitenden, damit diese Sicherheit im Umgang mit KI erhalten und Behörden KI-Anwendungen nachhaltig und rechtskonform nutzen können.

    EU AI Act Whitepaper

    Wie Verwaltungen Compliance sichern, Risiken steuern und KI für die digitale Transformation nutzen.

    Was zu beachten ist

    Wichtige regulatorische Orientierungspunkte für Behörden.

    Frist für die vollständige Einhaltung des EU-AI-Acts

    Der 2. August 2026 ist der Stichtag, ab dem Behörden die vollständige Umsetzung der AI-Act-Vorgaben sicherstellen müssen.

    35 Mio. €

    oder 7 % des globalen Jahresumsatzes drohen bei Verstößen gegen zentrale AI-Act-Pflichten, etwa beim Einsatz verbotener KI-Systeme.

    65%

    der eingesetzten KI-Systeme werden im ersten Jahr vollständig risikobewertet, da Behörden erfahrungsgemäß 6–12 Monate für ein vollständiges KI-Inventar benötigen.

    working with us at detecon internal employees
    FAQs

    Häufig gestellte Fragen

    Der EU AI Act ist der erste umfassende Rechtsrahmen der EU für Künstliche Intelligenz. Ziel ist es, den sicheren, transparenten und vertrauenswürdigen Einsatz von KI zu gewährleisten und gleichzeitig Innovation zu ermöglichen.

    Ja. Der EU AI Act gilt ausdrücklich auch für öffentliche Stellen, insbesondere wenn KI-Systeme in sensiblen Bereichen wie Verwaltung, Justiz, Sicherheit, Sozialleistungen oder Bildung eingesetzt werden.

    Als Hochrisiko gelten u. a. KI-Systeme, die Entscheidungen über Zugang zu Leistungen, Förderungen, Beschäftigung, Bildung oder behördliche Verfahren unterstützen oder automatisieren.

    Öffentliche Stellen müssen u. a. Risikoanalysen durchführen, technische Dokumentationen sicherstellen, Transparenz- und Nachweispflichten erfüllen sowie geeignete Governance- und Kontrollstrukturen etablieren.

    Der EU AI Act tritt gestaffelt in Kraft. Für viele Verpflichtungen gelten Übergangsfristen, die Verwaltungen für die Anpassung von Prozessen, Systemen und Strukturen nutzen sollten.

    Bestehende KI-Systeme müssen überprüft werden, ob sie unter die Regelungen des EU AI Act fallen. Gegebenenfalls sind Anpassungen, zusätzliche Dokumentationen oder organisatorische Maßnahmen erforderlich.

    KI-Governance stellt sicher, dass KI-Systeme rechtssicher, ethisch verantwortungsvoll und transparent eingesetzt werden. Sie verbindet rechtliche Anforderungen mit organisatorischen, technischen und kulturellen Maßnahmen.

    Ein strukturierter Ansatz hilft: Bestandsaufnahme vorhandener KI-Anwendungen, Risikoklassifizierung, Aufbau klarer Verantwortlichkeiten, Schulung von Mitarbeitenden und Integration in bestehende Governance-Strukturen.

    Nein. Der EU AI Act soll Innovation nicht verhindern, sondern in klare und vertrauenswürdige Bahnen lenken. Er schafft Rechtssicherheit und fördert den verantwortungsvollen Einsatz von KI.

    Bei Verstößen können empfindliche Geldbußen verhängt werden. Für öffentliche Stellen stehen jedoch vor allem Reputationsrisiken und Vertrauensverlust im Fokus.

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