Regulierungsstrategie
Geben Sie Ihre Daten ein und erhalten Sie das Whitepaper zu den globalen regulatorischen Auswirkungen des EU-DNA.
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Mehr InformationenFünf Fragen für Regulierungsbehörden außerhalb der EU.
CAPs, Netzkosten und Netzneutralität
Der DNA-Entwurf hält an den Grundsätzen des offenen Internets fest und fordert die NRAs zugleich auf, Zusammenarbeit und freiwillige Schlichtung zu fördern. Fair Share bleibt damit ungelöst, aber sichtbar.
Erweiterter Interconnection-Begriff
Private Netze, Content-Delivery-Infrastrukturen und bestimmte digitale Dienste könnten stärker unter die Telekommunikationsaufsicht fallen. Das wirft Fragen zu Genehmigungspflichten und Anwendungsbereichen auf.
Frequenzlaufzeiten und Gebühren
Der DNA weist auf lange oder potenziell unbefristete Frequenzrechte mit Überprüfungen hin. Dadurch verlagert sich der Fokus von Auktionen auf jährliche Gebühren, effiziente Nutzung und Investitionsanreize.
SMP-Maßnahmen und Zugang
Eine Maßnahmenhierarchie würde Regulierungsbehörden zunächst zum Zugang zu passiver Infrastruktur führen, bevor klassische Vorleistungsmaßnahmen greifen. Zugleich könnten symmetrische Pflichten an Bedeutung gewinnen.
Worauf Regulierungsbehörden beim EU-DNA achten sollten
Netzneutralität und CAPs
Das Whitepaper erläutert, warum die Fair-Share-Debatte im DNA-Entwurf nicht zur direkten Beilegung von Unstimmigkeiten geführt hat. Stattdessen sollen die NRAs Leitlinien zur Zusammenarbeit im Ökosystem bereitstellen und eine freiwillige Schlichtung ermöglichen. Für Regulierungsbehörden außerhalb der EU ist dies ein Signal, genau zu beobachten, ob weitere Erhebungen später zu stärker eingreifenden Ansätzen führen.
Anwendungsbereich Interconnection
Der DNA-Entwurf erweitert die Definition von Interconnection von öffentlichen Netzen auf private und öffentliche Netze, einschließlich CAP-eigener Content-Delivery-Infrastrukturen. Zugleich entstehen Unsicherheiten hinsichtlich Genehmigungsgrenzen und der Aufsicht über Dienste der Informationsgesellschaft und digitale Dienste im Kontext der IP-Zusammenschaltung.
Frequenzreform
Artikel 24 weist auf Frequenzrechte hin, die grundsätzlich unbefristet vergeben werden und alle 20 Jahre durch die NRA überprüft werden sollen. Bei einer Umsetzung könnte dies künftige Frequenzauktionen reduzieren und den Fokus stärker auf jährliche Gebühren, effiziente Nutzung, Handel, Leasing und die für eine 6G-Führungsrolle erforderlichen Investitionsanreize legen.
Maßnahmen der Marktanalyse
Der DNA-Entwurf führt eine Hierarchie von Maßnahmen für die Analyse beträchtlicher Marktmacht ein. Der Zugang zu passiven Infrastrukturen steht vor klassischen Vorleistungsmaßnahmen für Breitband. Symmetrische Verpflichtungen für Verkabelung, Leerrohre, Masten, Antennenträger und unbeleuchtete Glasfaser könnten auch außerhalb der Marktanalyse an Bedeutung gewinnen.
Kupferabschaltung und Glasfaser
Der vorgeschlagene Rahmen für die Kupferabschaltung unterstützt den Übergang zu FTTH und wirft zugleich Fragen zur Erschwinglichkeit, zum unwirtschaftlichen Glasfaserausbau, zum Umgang mit wirtschaftlich sensiblen Planungsdaten sowie zur Rolle von Alternativen wie FWA und Satellit in wenig besiedelten Gebieten auf.
Globale regulatorische Wirkung
Der Autor argumentiert, dass die Debatten über den DNA-Entwurf voraussichtlich auch politische und regulatorische Diskussionen in Entwicklungsmärkten beeinflussen werden. Ähnliche Gespräche sind zu den Beziehungen mit OTT-Anbietern, Lizenzierung und Genehmigung, Netzbeiträgen, Frequenzgebühren und nationalen Breitbandplänen zu erwarten.
Expertenperspektive
Verstehen, wie der EU-DNA die Telekommunikationspolitik über Europa hinaus beeinflussen könnte.
Kennzahlen zum Entwurf des Digital Networks Act.
Der EU-DNA in Zahlen
Kennzahlen aus der Debatte über den DNA und die Kupferabschaltung zeigen, warum Regulierungsbehörden weltweit den Vorschlag genau verfolgen sollten.
343
Der DNA-Entwurf wird im Ausgangstext als 343 Seiten lang beschrieben und führt vier Teile der EU-Telekommunikationsgesetzgebung zusammen beziehungsweise aktualisiert sie.
20
95%
Die Kupferabschaltung wird ausgelöst, wenn in einem Gebiet eine Glasfaserabdeckung von 95 Prozent erreicht ist und erschwingliche Konnektivitätsdienste für Endkunden verfügbar sind.
2035
Ziel ist es, die Kupferabschaltung bis Ende 2035 abzuschließen, nachdem nationale Pläne, jährliche Listen der Abschaltgebiete und Bewertungen durch die NRAs vorliegen.
327 Mrd.
Die Kupferabschaltung soll laut Ausgangstext einen wirtschaftlichen Mehrwert von bis zu 327 Milliarden Euro schaffen und zugleich die CO2-Emissionen senken.
Expertise in Frequenzpolitik und Regulierungsstrategie.
Dr. Richard Majoor
Senior Manager