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Verwaltungsdigitalisierung braucht eine gemeinsame Plattform.

Plattformstrategie

Vom Portal zur gemeinsamen Verwaltungsplattform.

Deutschland braucht verbindliche Standards, wiederverwendbare Plattformdienste und eine kontrollierte Migrationsarchitektur, damit digitale Verwaltungsleistungen durchgängig nutzbar werden.

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Zusammenfassung
Fachkräftemangel, Föderalismus und veraltete Fachverfahren bremsen Deutschlands Verwaltungsdigitalisierung. Das Whitepaper schlägt eine gemeinsame Plattform mit einheitlichem Zugang, API-Plattform, offenen Standards, kontrollierter KI-Assistenz und verbindlicher Nachnutzung vor. Drei Phasen, klare Verantwortlichkeiten und messbare Ziele führen zur schrittweisen Migration.
Whitepaper Autor*innen
Seiteninhalt
    Man in business attire sitting in a lounge chair looking at his smartphone
    Test123
    Verwaltung neu denken

    Plattform statt Portal.

    Wie eine gemeinsame Plattform den digitalen Staat voranbringen kann.

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    Plattformdienste für durchgängige Verwaltung

    Verwaltungsleistungen als Plattformprodukte.

    Ein Zugang für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen

    Eine Bürger-App beziehungsweise ein einheitliches Web-Frontend führt durch Lebenslagen und Anliegen. Dialog, Formular, Nachweise, Zahlung, Status und Postfach werden in einem nachvollziehbaren Ablauf verbunden.

    Ein gemeinsames Backend für den Staat

    Die Verwaltungsplattform orchestriert Leistungen, Daten, Nachweise und Prozesse. Sie bindet Fachverfahren an, unterstützt Sachbearbeitende und stellt wiederverwendbare Dienste bereit.

    API-Plattform als Transitionsarchitektur

    Standardisierte, versionierte und dokumentierte Schnittstellen machen bestehende Fachverfahren anschlussfähig. So kann die neue Plattform schrittweise integriert werden, ohne sofort alle Bestandssysteme abzulösen.

    KI-Agenten mit menschlicher Letztentscheidung

    Agenten unterstützen bei Anliegen, Formularen, Nachweisen, Prozessrouting und Qualitätssicherung. Rollen, Rechte, Tool-Nutzung, Logging und Eskalationswege begrenzen automatisierte Handlungen.

    Offene Standards für Interoperabilität

    FIM, XÖV, OpenAPI, AsyncAPI, OAuth 2.0, OpenID Connect, eIDAS, EUDI-Wallet und NOOTS bilden die fachliche, technische und vertrauensbezogene Grundlage.

    Verbindliche Nachnutzung im Marktplatz

    Ein Repository stellt Services, Schnittstellen, Agenten, Prozessmodelle, Adapter, Testfälle und Dokumentation bereit. Wiederverwendung wird dadurch zu einer technischen und finanziellen Regel.

    KeyVisual Verwaltungsdigitalisierung 2560x1242
    Architektur und Migration

    Die Umsetzung verbindet Plattformaufbau und schrittweise Migration.

    Der eGov-Hub bündelt Zugang, Services, Prozesse, Daten, Nachweise, KI-Funktionen und Integrationen. API-Gateway, Authentifizierung, Autorisierung, Protokollierung und Schutzmechanismen bilden die technische Basis.

    Eine API-Plattform kapselt Bestandssysteme hinter standardisierten Schnittstellen. Moderne APIs werden direkt genutzt, ältere Systeme über Adapter angebunden. Versionierung, Dokumentation und Ereignisfähigkeit machen Integrationen prüfbar.

    Ein kontrollierter Agentenlayer unterstützt Intent-Erkennung, Formulare, Dokumente, Nachweise, Prozessrouting und Sachbearbeitung. Die rechtliche Letztentscheidung bleibt bei der zuständigen Behörde.

    FIM, XÖV, OpenAPI, AsyncAPI, OAuth 2.0, OpenID Connect, eIDAS, EUDI-Wallet und NOOTS verbinden Fachlichkeit, Datenaustausch, Identität und Nachweise.

    Fachverfahren werden nach strategischer Relevanz, technischer Ablösbarkeit und Betriebsrisiko eingeordnet: anbinden, erneuern, konsolidieren oder außer Betrieb nehmen.

    Ein dauerhaftes Produktteam, klare Service Levels, Incident- und Problem-Management sowie zentrale Dokumentation sollen Betrieb und Support über Systemgrenzen hinweg verlässlich machen.

    Plattformstrategie

    Vom OZG-Modus zur Plattformstrategie.
    Messbarer Plattformbetrieb

    Öffentliche Kennzahlen steuern den Fortschritt.

    Vier Kennzahlen für die Steuerung.

    Nutzung, Anbindung, Nachnutzung und Kosten machen sichtbar, ob die Plattform im Betrieb wirkt. Die Werte sollen regelmäßig veröffentlicht und mit Priorisierung, Finanzierung und Nachsteuerung verbunden werden.

    40%

    Nutzung: Bis Ende von Phase 2 soll die Plattform 40 Prozent der Bevölkerung erreichen.

    80%

    Anbindung: Bis Ende von Phase 2 sollen 80 Prozent der 100 wichtigsten Verfahren über den Integrationslayer erreichbar sein.

    60%

    Nachnutzung: Ab Phase 3 sollen mindestens 60 Prozent der neuen Services auf vorhandenen Marktplatzbausteinen beruhen.

    -40%

    Kosten: Bis Ende von Phase 3 wird eine Reduktion der digitalen gegenüber den analogen Transaktionskosten um mindestens 40 Prozent angestrebt.
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