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Die Führungskraft ist nicht mehr das Nadelöhr

Ein Interview mit Klaus Polley (Deutsche Telekom) über Holokratie

Rebuilding Companies Podcast #13

Als Klaus Polley zur IT-Abteilung wechselte, konnte er plötzlich nicht mehr durch Wissen führen, denn davon hatten seine Mitarbeiter wesentlich mehr als er selbst. Auf der Suche nach dem richtigen Umgang mit dieser Situation stieß er auf die Systemtheorie Holacracy, deustch: Holokratie. Und was sich zunächst akademisch anhörte, hat in der Praxis zu enormen Erfolgen geführt.

Holokratie

…beruht auf dem Prinzip der Selbstorganisation. Die Entscheidungsfindung obliegt nicht dem Management, sondern findet auf allen Ebenen in sich selbst organisierenden Teams statt. Entwickelt hat das System der Amerikaner Brian Robertson. Ihm ging es darum, für sein Unternehmen ein System der Entscheidungsfindung zu etablieren, das transparent ist und möglichst partizipativ.

Warum ist Selbstorganisation ein Thema für Unternehmen?

Unternehmen müssen sich heute immer wieder neu erfinden. Dazu bedarf es vor allem einer Zutat: Ideen, Ideen, Ideen. Und diese kommen in komplexen Systemen eben nicht unter der Dusche sondern entwickeln sich im Miteinander. Selbstorganisation als alternative Unternehmensorganisation kann also zu einem grundlegenden Ideen-Treiber werden.

Welche Regeln liegen dem System zugrunde? Wie sehen diese abstrakten Mechanismen in der Praxis aus? Mehr zu Holocratie und vor allem praktische Beispiele aus Klaus Polleys Erfahrungsschatz hören Sie in der 13. Ausgabe unseres Podcasts. Die Fragen an Klaus Polley, People Manager im Magenta House der Telekom, stellte Mike Kaiser.

Dieses Gespräch wurde geführt von

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