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100 Tage Homeoffice

Erfahrungen & Herausforderungen als Praktikant*in und Flexikant*in

Seit Anfang März befinden sich alle unsere Kolleg*innen, von Praktikant*in bis Führungskraft, im Homeoffice. Ab Mitte Juni werden wir nun ein Stück weit wieder in unsere Büroräumlichkeiten und die "Neue Normalität" zurückkehren. 100 Tage im Homeoffice, die für uns alle unterschiedliche Herausforderungen und Lerneffekte mit sich gebracht haben, an denen wir euch im Einzelnen teilhaben lassen wollen.

Anna-Lena (r.) ist seit Mitte April als Praktikantin im Bereich HR International unterwegs. Sie schildert uns ihre Erfahrungen als "Neuling", die physisch noch nie im Office war. Kim (l.) ist Flexikantin und unterstützt seit Anfang Mai unsere HR Business-Partner. Da Kim Detecon aus einem vergangenen Praktikum bereits kennt, schildert sie uns ihre Eindrücke aus der Sichtweise einer "Wiederkehrerin" und erzählt uns, inwieweit ihr das Wissen aus dem vergangenen Praktikum im Homeoffice geholfen hat.

Erzählt mal, was ist euer Morgenritual, beziehungsweise wie habt ihr heute euren Tag gestartet?

Anna-Lena: Ich mache mir morgens immer einen Tee, dabei werde ich so langsam wach und wenn ich mich an meinen Laptop setze lese ich erstmal meine Emails und wichtige To-Do`s die den Tag anfallen. Nachdem ich mich etwas eingerichtet habe, logge ich mich in unseren täglichen Teamcall ein. Das ist eine Art Scrum Element indem wir besprechen, was an dem jeweiligen Tag ansteht.  Zusätzlich informieren wir uns über Erfolge und tauschen uns ein bisschen aus.

Kim: Ich brauche auf jeden Fall meinen Kaffee – das ist mein erster Task am Morgen. Dann informiere ich mich ein wenig im firmeneigenen Intranet, um mich mit News zu updaten. Nebenbei höre ich mir im Radio die Nachrichten an und dann fange ich an zu arbeiten.

 

Anna-Lena, du als Neueinsteigerin, wie hast du rückblickend das digitale Onboarding empfunden?

Anna-Lena: Ich fand es total spannend, digital in ein Unternehmen einzusteigen. Es war sehr umfangreich und ich habe viele allgemeine Informationen über Detecon mitgenommen. Nach den allgemeinen Onboarding-Tagen hatte ich zudem noch ein „spezielles“ Onboarding nur in meinem Team, in dem neben dem persönlichen Kennenlernen auch die Aufgabenübergabe stattfand. Das Onboarding hat mir extrem geholfen, denn obwohl ich physisch noch nie im Office war, habe ich trotzdem das Gefühl im Unternehmen angekommen zu sein. Das finde ich wirklich beeindruckend und so konnte ich mir das vorher nicht vorstellen.

Ich finde es total besonders, dass mir direkt so viel Vertrauen entgegengebracht wurde. Ich konnte meine Aufgaben schon ab Beginn zu 100% übernehmen.

Was ist für dich als neue Praktikantin bei Detecon besonders?

Anna-Lena: Ich finde es total besonders, dass mir direkt so viel Vertrauen entgegengebracht wurde. Ich konnte meine Aufgaben schon von Beginn an zu 100% übernehmen. Natürlich konnte ich immer im Team nachfragen und hatte Unterstützung, die Verantwortung für meine Aufgaben lag aber direkt bei mir.

 

Kim, du warst schon einmal bei Detecon als Praktikantin angestellt. Aktuell hast du einen Flexikantenvertrag, wie empfindest du deine „Rückkehr“ und den Start aus dem Homeoffice?

Kim: Das hat alles super geklappt, das IT-Equipment habe ich nach Hause geschickt bekommen und die Einrichtung mit der IT hat auch gut funktioniert. Ich bin wirklich begeistert, wie schnell das alles ging. Außerdem habe ich habe von meinem Team auch eine Vielzahl an Terminen eingestellt bekommen in denen ich zu den aktuellen Themen abgeholt und allgemein „willkommen“ geheißen wurde. Für mich war der Start im Ganzen also sehr angenehm.

Was unterscheidet ein Praktikum von einem Flexikum?

Prakikant*in
Prakikant*in

Praktika können bei uns in einem Zeitraum zwischen 3 und 6 Monaten durchgeführt werden. Praktikant*innen betrachten wir dabei als vollwertige Kolleg*innen, die ab dem ersten Tag mit in die Verantwortungen genommen werden, um eine bestmögliche Lernkurve zu ermöglichen.

Flexikant*in
Flexikant*in

Als Flexikant*in erhälst du für mindestens 4 und maximal 18 Monate einen umfassenden Einblick in die Detecon. Du vereinbarst mit uns ein monatliches Stundenkontingent, das zwischen 55 und 130 Stunden liegt. So kannst Du in Absprache mit Deinem Team Deine Arbeitszeit flexibel gestalten.

Kim, wie hat sich deine Aufgabenübergabe gestaltet?

Kim: Das war eine Mischung. Vor allem meine Vorgängerin, Anna, die selbst Praktikantin war, hat mich zu allen Themen abgeholt. Aber auch meine anderen Teamkollegen haben mich über aktuelle Themen informiert und mir vor allem die Themen mitgegeben, bei denen sie Hilfe benötigen.

 

Hilft dir dein Hintergrundwissen aus deinem abgeschlossenen Praktikum bei der Bewältigung von Aufgaben im Homeoffice?

Kim: Ja, das hilft mir auf jeden Fall. Vor allem, wenn es um organisatorische Dinge geht. Aber auch dass ich bereits mit den Programmen, mit denen ich arbeite umzugehen wusste. Es ist natürlich einfacher zu erklären, wenn dir das mal schnell „vorgeklickt“ wird. Ansonsten finde ich aber, dass wirklich alle Termine aus dem Homeoffice machbar sind.

 

Anna-Lena, wie würdest du deine bisherige Lernkurve bezeichnen und hast du das Gefühl, dass die Arbeit remote diese beeinflusst?

Anna-Lena: Nein, überhaupt nicht! Wenn ich jetzt so an meine Lernkurve denke, dann würde ich sagen, dass sie echt steil ist. Es gibt nichts, bei dem ich sagen würde, dass ich es im Büro hätte besser lernen können. Wenn mir verschiedene Dinge von Angesicht zu Angesicht erklärt worden wären, dann wäre das natürlich persönlicher gewesen, nichtsdestotrotz sind die Inhalte die Gleichen und ich kann alles aus dem Homeoffice bewerkstelligen.

 

Anna-Lena, du kanntest - anders als Kim - deine Kolleg*innen noch nicht. Hast du trotz der Arbeit aus dem Homeoffice guten Anschluss gefunden und wie erhaltet ihr euren internen Teamgeist?

Anna-Lena: Der tägliche Morning-Call schweißt natürlich zusammen. Er dauert nur einige Minuten, aber jeder kann sich kurz  äußern, wie es einem persönlich ergeht und den anderen seine Aufgaben, die am Tag anfallen, mitteilen. Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist, dass wir uns darüber austauschen, was wirklich gut gelaufen ist und was wir erreicht haben. Das pusht und motiviert auf jeden Fall. Einmal die Woche haben wir außerdem unseren Team-Building-Space. Da geht es darum, dass wir uns persönlich noch besser kennen lernen und uns beispielsweise gegenseitig Tipps geben, wie wir unsere Arbeit im Homeoffice noch besser gestalten können. Das funktioniert wirklich gut!

 

Worauf freut ihr euch am meisten wenn es erstmalig bzw. wieder zurück ins Office geht?

Kim: Ich freue mich wirklich auf den persönlichen Austausch. Ich finde, dass man im Büro gerade als Praktikant*in oder Flexikant*in zwischen "Tür und Angel" noch ganz andere Themen mitbekommt als zuhause im Homeoffice. Ich freue mich auch, wieder etwas mehr Struktur zu haben, ich persönlich gehe gerne ins Büro und wenn ich dann nach Hause komme ist die Arbeit vorbei. Abgesehen davon, dass man sich natürlich auf sein internes Team freut, freue ich mich auch darauf, mich an der Kaffeemaschine mit Kolleg*innen zu unterhalten, die ich bisher nicht kannte. Ich bin beispielsweise schon mit sehr vielen verschiedenen Personen, auch aus unterschiedlichen Karriereleveln, in Kontakt gekommen, mit denen ich eigentlich keine Berührungspunkte habe.

Anna-Lena: Ich finde das total spannend, weil den Aspekt den Kim anspricht habe ich ja noch nicht erlebt. Ich stelle mir das zwar so ähnlich vor, aber war ja noch nie im Office, deshalb freue ich mich total darauf, wenn ich die unterschiedlichen Kolleg*innen auch mal persönlich treffen kann. Ich bin gespannt, wie die Arbeitsatmosphäre im Büro ist, wie Detecon von „innen“ aussieht und welche Leute dahinter stehen, das wäre mein persönliches Highlight.

 

Vielen Dank euch beiden für die spannenden Insights und Erfahrungen, die ihr mit uns geteilt habt. Wir freuen uns natürlich schon sehr auf den ersten gemeinsamen realen Kaffee mit euch, wenn wir ein Stück weit in die "Neue Normalität" und unser Office zurückkehren können!

Du hast weitere Fragen zum Onboarding oder zum Einstieg in der Detecon? Unsere Kolleg*innen helfen dir gerne weiter!
Felix Baesecke
Felix Bäsecke

HR-Marketing

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