Jobs

100 Tage Homeoffice

Erfahrungen & Herausforderungen als Neueinsteiger*in

Schon Anfang März, drei Wochen vor dem offiziellen Lockdown, wurden alle Detecon-Kolleg*innen ins Homeoffice gesendet, von Praktikant*in bis Führungskraft. Seit der letzten Woche können wir nur wieder ein Stück weit in unsere Büroräumlichkeiten und die "Neue Normalität" zurückkehren. 100 Tage im Homeoffice, die für uns alle unterschiedliche Herausforderungen und Lerneffekte mit sich gebracht haben, an denen wir euch im einzelnen teilhaben lassen wollen.

Heute im Interview mit Erik Obendörfer. Erik ist seit Mitte April als Business Analyst im Chapter Digital Strategy & Innovation bei Detecon beschäftigt und schildert uns seine Eindrücke und Erfahrungen als Neueinsteiger während des Lockdowns und wie er trotz Homeoffice tollen Anschluss an sein Team, seine Kunden und seine Führungskraft gefunden hat.

 

 

Erik hast du im Homeoffice ein Morgenritual entwickelt, beziehungsweise wie hast du heute deinen Tag gestartet?

Erik: Ein konkretes Morgenritual habe ich nicht: ich stehe auf, frühstücke und mache mich dann direkt an die Arbeit. Da momentan aber die Anfahrt zur Arbeit wegfällt, versuche ich mittags ein wenig spazieren zu gehen um mich etwas zu bewegen. Das ist quasi mein Mittagsritual.

 

Du arbeitest ja nicht nur aus dem Homeoffice heraus, auch dein Onboardingsprozess hat komplett remote stattgefunden. Wie hast du rückblickend das digitale Onboarding empfunden?

Erik: Das lief erstaunlich gut ab, ich habe zu Mitte April gestartet, das offizielle Onboarding findet ja immer zum Beginn eines jeden Monats statt, so dass es in meinem Fall erst zwei Wochen später stattfand. Viele Fragen wurde mir bis dahin schon beantwortet, weil ich total hilfsbereite Kolleg*innen habe. Zusätzlich wurde mir ein Buddy an die Seite gestellt, der mich ab den ersten Tag bestmöglich unterstützt hat. Mein IT-Equipment hatte ich im Vorfeld per Post erhalten und von den Kollegen aus der IT wurde ich in alle Systeme eingewiesen. Vom Onboarding selbst bleibt mir vor allem der Punkt der Informationsvermittlung in positiver Erinnerung. Das lief über Teams und Skype sehr gut ab und ich konnte die Infos für mich sehr gut mitnehmen.

4 Steps in unserem digitalen Onboarding

IT-Equipment per Post
Wir senden dir dein gesamtes IT-Equipment nach Hause
Video-Workshops
Alle Tools und Prozesse zeigen wir dir in interaktiven Webinaren
virtueller Buddy
Dein erster virtueller Austausch findet an deinen ersten Tagen statt
People Development Leader (PDL)
Deine Führungskraft tauscht sich ab Onboarding regelmäßig mit dir aus

Alle weiteren Infos zu unserem virtuellem Einstellungsprozess von Bewerbungseingang bis Onboarding findest du hier:

Du bist nun genau 2 Monate bei uns, was ist für dich als Neueinsteiger bei Detecon besonders?

Erik: Auffallend ist das enorm kollegiale Verhalten bei Detecon. Ich kenne einige wenige Mitarbeiter schon durch mein Studium aber ansonsten habe ich bisher niemanden persönlich kennen gelernt. Trotzdem konnte ich mich bei jeglichen Fragen, fachlich oder organisatorisch, an wirklich jeden wenden. Ich habe meine Kollegen einfach per Skype oder MS Teams angeschrieben und mir wurde sofort weitergeholfen. Das ist mir besonders aufgefallen und das gefällt mir auch sehr gut.

 

Hast du trotz der Arbeit aus dem Homeoffice guten Anschluss zu deinen Kollegen, deiner Führungskraft und deinen Kunden gefunden?

Erik: Ja auf jeden Fall, meine Führungskraft ist besonders bemüht. Wir hatten beispielsweise direkt am ersten Tag einen Termin, in dem ich willkommen geheißen wurde. In regelmäßigen Abständen haben wir Termine, in denen ich mich mit meiner Führungskraft austauschen kann, die finden bislang 14-tätig oder auch mal spontan statt. Auch die erste Teamrunde ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben. Um die Stimmung ein wenig zu lockern, hat meine Führungskraft sich etwas ganz Witziges überlegt. In unserem Call sollte jeder einen „Funfact“ von sich preisgeben und das hat die Stimmung natürlich ungemein aufgelockert.

 

Als Unternehmensberatung haben wir die Besonderheit, dass deine Führungskraft (PDL) nicht ins Projekt involviert ist, d. h. du hast ja zwei Ansprechpartner. Wie funktioniert der Spagat für dich gerade aus dem Homeoffice heraus?

Erik: Mein PDL (Anm. d. Red. People Development Leader), Andreas Penkert, hat mir damals den Lead zu meinem Projekt geliefert, also den ersten Kontakt hergestellt und von da an bin ich quasi allein gelaufen. Innerhalb des Projektes habe ich ein kurzes inhaltliches Onboarding von unserem Teilprojektleiter bekommen und bei allen weiteren Fragen habe ich mich eigentlich an meine Teamkollegen gewendet. Sie haben sich immer Zeit für meine Fragen genommen und mir weitergeholfen. Mit Andres, meinem PDL, bespreche ich andere Themen, er kann mir beispielsweise aus seiner Erfahrung heraus weitere Hilfestellungen geben.

Detecon besitzt eine sehr ausgeprägte Feedbackkultur, man kann von seinen Arbeitskollegen immer Feedback einfordern und das funktioniert natürlich auch über das Telefon oder andere Kommunikationstools.

Was motiviert dich grundsätzlich an deiner Arbeit und verspürst du diesbezüglich Herausforderungen aufgrund der Arbeitssituation im Homeoffice?

Erik: Das ist eine interessante Frage. Mich persönlich motiviert wenn ich das, was ich mache, auch wirklich gut mache. Rückmeldung zu meiner Arbeit ist natürlich auch sehr motivierend. Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob das durch die aktuelle Situation im Homeoffice überhaupt eingeschränkt ist. Detecon besitzt eine sehr ausgeprägte Feedbackkultur, man kann von seinen Arbeitskollegen immer Feedback einfordern und das funktioniert natürlich auch über das Telefon oder andere Kommunikationstools.

 

Was würdest du deiner Erfahrung nach neuen junioren Mitarbeitern bei Detecon mitgeben, die remote in den Job starten?

Erik: Ich weiß ja nicht in welchen Wohnsituationen die jungen Mitarbeiter bei Detecon sind aber einige wohnen sicherlich auch in Wohngemeinschaften oder etwas dergleichen. Ich denke es ist sehr wichtig, dass man einen Ort für sich findet, an dem man ruhig und fokussiert arbeiten kann. Ich selbst kenne das aus Unizeiten. Ich war in der Bibliothek immer weitaus produktiver als zuhause. Deshalb ist es meiner Meinung nach so wichtig, dass man sich seinen Arbeitsplatz so gestaltet, dass man konzentriert arbeitet und sich nicht ablenken lässt. Das ist mein Rat in Richtung der Arbeitsplatzgestaltung. Bei Detecon wird einem aber auch Bürobedarf (Bürostuhl, Screen, Tastatur usw.) aus dem Office gestellt, wenn Bedarf besteht. Sonst kann ich nur raten viele Fragen zu stellen, auch trotz der Arbeit remote.

 

Vielen Dank dir für die spannenden Insights und Erfahrungen von dir als Neueinsteiger. Wir freuen uns schon sehr darauf, dich bald in unserem Kölner Office persönlich kennen zu lernen, wenn wir ab Mitte Juni wieder ein Stück in die Realität zurückkehren dürfen!

Du hast weitere Fragen zum Onboarding oder zum Einstieg in der Detecon? Unsere Kolleg*innen helfen dir gerne weiter!
Felix Baesecke
Felix Bäsecke

HR-Marketing

Diese Seite teilen