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Company Rebuilding - Innovatives Denken

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Delila, Business Analyst & Jaqueline, Consultant

Delila, Business Analyst in der FP Company ReBuilding und hat Wirtschaftspsychologie (Schwerpunkt: Personalpsychologie) in Düsseldorf und Hawaii sowie International Management mit Schwerpunkt Change Management in Stuttgart und Brasilien studiert. Sie erläutert aus ihrer Perspektive den Leitgedanken hinter dem Begriff Innovation.

Disrupt or die, so lautet der gnadenlose Leitsatz vieler Deutscher Unternehmen, die den Link zwischen Innovations- und Überlebensfähigkeit auf dem Markt längst durschaut haben. Nichts ist beeindruckender als eine Idee dessen Zeit im Hinblick auf ihre Realisierbarkeit gekommen ist. Erfolgreich ist demnach derjenige, der gewöhnliche Dinge auf außergewöhnliche Weise und schnell umsetzt oder neu kombiniert. Innovation von lat. Erneuern soll sich dabei nicht nur auf ein bestimmtes Produkt oder Service beziehen, sondern auf die gesamte Wertschöpfungskette eines Unternehmens.

Unternehmen und Menschen müssen sich in einem Zyklus des Werdens und Vergehens immer wieder neu erfinden. Perfektion hat in der alten von Effizienz getriebenen Welt gut funktioniert. Heute ist ihr Anspruch Gift für kreatives Schaffen, freie Entfaltung und Authentizität. Perfektion lässt keinen Raum für Spielereien, Experimente oder eine etablierte Fehlerkultur. Sie schürt eher Angst. Angst aber lähmt statt zu beflügeln und zu inspirieren. Dabei vergeht die Essenz der Arbeit und das ist Freude und Spaß an ihr.

Die DETECON distanziert sich zunehmend vom Perfektionismus. Scheitern ist bei uns okay. Statt zu fragen „Wer hat’s verbockt?“ fragen wir hier „Wer kann‘s lösen?“ Meistens ist es ein und dieselbe Person, die andere Perspektive der Frage ist allerdings entscheidend, weil sie lösungsorientiert ist statt jemanden auf seinen Fehler zu reduzieren und ihn damit zu verurteilen. Mit dem Finger zu zeigen und Menschen bloßzustellen führt nur dazu, dass Fehler vertuscht werden, womit seine Reparaturkosten steigen. Menschen verstellen sich, werden unauthentisch und ihrer Chance beraubt, an ihren Irrtümern zu wachsen und gestärkt aus der Situation hervorzugehen. Dabei geht viel ungenutztes Potential verloren. Gerade dieses Potential ist für Innovationen aber sehr wichtig. Ebenso wie Experimentierfreude, Neugierde, Kreativität und Angstfreiheit. Mit einer Kultur, die Offenheit und Ehrlichkeit fördert, können Fehler frühzeitig erkannt und ihre Kosten gering gehalten werden getreu dem Prinzip „fail fast and cheap“.

Aktuell agilisieren wir in einem Projekt organisationale Strukturen und Arbeitsformen und brechen dabei veraltete Glaubenssysteme und Verhaltensweisen auf. Das geschieht beispielsweise in der Abschaffung von Innovationskillern wie starrer Hierarchien, überflüssiger Bürokratie und komplizierter Prozesse. Je weniger Hindernisse wie Hierarchiesprossen eine Idee auf ihrem Weg zum Glück erklimmen muss, desto besser. Die Transformation geschieht beim laufenden Geschäft, eine Operation am offenen schlagendem Herzen also. Das würde sicher nicht so gut gelingen, wenn wir nicht den Mut hätten, Dinge auf Links zu krempeln, dabei keinen Stein auf dem anderen zu lassen und uns mit Humor, Offenheit und Gelassenheit im Umgang mit kleinen und großen Patzern zu üben. Bei der DETECON spiegelt sich das Engagement in Zukunftsprojekte in ihren Anreizsystemen wider. So fördert die DETECON ihre Berater auch in der Umsetzung eigener Ideen und Geschäftsmodelle, wofür sie sogar freigestellt werden.

Wissensdurst und Offenheit gegenüber dem, was jenseits der Sphären des Bekannten liegt, impliziert auch eine etablierte Feedbackkultur. Rückspiegelung verstärkt positives Verhalten und unterstürzt die Aufgabe negativer Verhaltensweisen, die nicht wertschöpfungsstiftend sind. Bestärkende Worte von Führungskräften wirken oft motivationale Wunder und sind wie Balsam für die Selbstwirksamkeit. Zudem ist es dem Arbeitsklima zuträglich, weil damit Transparenz und Vertrauen wachsen, was wiederum entscheidend für gute Leistung im Projekt ist.

Jede neue Idee lässt neue Verzweigungen zu noch mehr neuen Möglichkeiten entspringen. Eine Erneuerung bringt unweigerlich auch eine Kritik an der alten Funktionsweise mit sich. Allerdings wären wir nicht dort, wo wir heute stehen, wenn der Mensch sich mit dem Leben in einer Höhle zufriedengegeben hätte.

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