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Digital Value Creation

“Digital ecosystems and innovation-driven digital growth to create and sustain a superior customer experience.”

Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Dieses Jahrzehnt wird wie kein anderes durch die Weiterentwicklung, Verbreitung und Nutzung von digitalen Technologien, Diensten und Produkten geprägt sein.

Der technologische Fortschritt in Kombination mit dem gesellschaftlichen Wandel eröffnet eine Vielzahl von Wachstumschancen und zeitgleich auch eine Bedrohung für etablierte Geschäftsmodelle, Dienstleistungen und Produkte. Die Digitalisierung ermöglicht zum einen völlig neue Angebote, die in der Vergangenheit technisch nicht möglich waren und zum anderen können Markteintrittsbarrieren verschwinden und somit existierende Produkte und Dienstleistungen substituieren. Die Digitalisierung ermöglicht innovativen und veränderungsbereiten Unternehmen ihr gesamtes Geschäftsmodell zu verbessern, weiterzuentwickeln oder auch vollkommen neue Dienste und Produkte anzubieten unabhängig von der Branche, Größe und Marktposition.

Herausforderung

Die Möglichkeiten digitales Wachstums zu generieren sind nahezu unbegrenzt, ob durch die Nutzung von neuen Technologien, Geschäftsmodellen, Methoden, Prozessen und vielen weiteren Innovationen. Nicht zuletzt auch aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie, fällt es nicht immer leicht, den erforderlichen Überblick zu haben und die richtigen Prioritäten zu setzen

Ansatz / Lösung

Dennoch kristallisieren sich mittlerweile Merkmale heraus, die erfolgreiche Digitalisierung auszeichnen und die sich stärker als zuvor als Wachstumstreiber manifestieren. Auch wenn Technologie ein starker Treiber der digitalen Transformation ist, ist die größte Herausforderung die Organisation in die Lage zu versetzen die digitale Transformation zu initiieren, zu gestalten und die Umsetzung in Richtung eines gemeinsamen Ziels voranzutreiben. Um dies zu erreichen muss …

  • an erster Stelle das „Warum?“ beantwortet werden -> Kein Weg führt an einer nachhaltigen Corporate, Business and Digital Strategy vorbei!
  • die Organisation den digitalen Wandel vorbereiten und den Change aktiv umsetzen (-> People and Culture Side of Transformation!)
  • der existierende und neue Kunde in den Mittelpunkt der Transformation gestellt werden, um konsequent die neuen digitalen Werte ihm gemeinsam zu entwickeln (-> Customer Excellence, Marketing und Sales + Co-Innovation)
    • Risiken reduzieren
    • Erfolg der Maßnahmen sicherstellen
  • mit Hilfe eines Lean-Startup-Ansatzes gearbeitet werden: neue Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, Geschäftsmodelle schnell mit Kunden (MVPs, Prototypen) erstellen, verproben und weiterentwickeln (Digital Engineering)
  • die Systematisierung und das Management der digitalen Transformation mit Hilfe von Trend Scouting, Start-Up Scouting, Incubation gewährleistet werden -> Innovation Management.

Sehr deutlich zeigt sich, dass in digitalen Märkten immer mehr lineare Geschäftsmodelle verschwinden und stattdessen Ökosysteme und Plattformökonomien an ihre Stelle treten.

Welches jedoch sind die Stellhebel, die die traditionelle Welt in die moderne, digitalisierte Welt heben? Aus Sicht von Detecon sind insbesondere die folgenden Treiber dafür prädestiniert, nachhaltig digitalen Mehrwert zu schaffen:

aus Perspektive der Geschäftsmodelle:

  • Transfer von Hardware-zentrischen zu Service-zentrischen Geschäftsmodellen: Das bisherige Produkt wird um digital gestützte Services erweitert, zum Beispiel würde der Kunde keine Hausratversicherung mehr kaufen, sondern ein Sicherheitspaket (etwa Assistance-Service mit Smart-Home-Technologie) rund ums Haus).
  • Software Driven Business: Software verändert Produkte und Dienstleistungen, macht diese in hohem Maße mess- und skalierbar, und verwandelt Lieferketten in Tech-Ökosysteme.  
  • Data Thinking / Datenzentrische Geschäftsmodelle / Applied AI: Daten und Algorithmen ermöglichen neue Geschäftsmodelle, wobei Fachseite und Data Scientists früh zusammenarbeiten sollten, um die Machbarkeiten zu prüfen. Beispiel: IoT-Daten entlang von Maschinenlandschaften nutzbar machen, in einer Smart Factory für Planungszyklen verwenden oder auf Industrieplattformen anbieten.
  • Plattform-Ökonomie und Ökosysteme: Für Einzelkämpfer lassen die großen Herausforderungen der Digitalisierung keinen Platz. An ihre Stelle treten Ökosysteme und Plattformen zum Austausch von Daten und Services. Beispiel: eine Smart City mit all ihren eingebetteten IoT-Szenarien wie intermodaler Mobilität und digitalem Gebäude- und Energiemanagement kann nur dann erfolgreich sein, wenn bisher geschlossene Einzelsysteme aus Prozessen und IT-Lösungen zu Ökosystemen auf geeigneten Plattformarchitekturenzusammenwachsen. Ebenso wäre eine zentrale Plattform für die Sammlung und den Austausch von Mobilitätsdaten, Navigations-, Vertrags- und Abrechnungs-Services der effizienteste Enabler für ein Smart-Mobility-Ökosystem.

aus Perspektive des Kunden:

  • Customer Centricity: Ausgangspunkt aller Digitalaktivitäten sind immer die Bedürfnisse des Kunden. Deshalb muss immer vom Kunden und Nutzer her gedacht werden und gemeinsam mit ihm sollten Lösungen auf möglichst agile Weise vorangetrieben werden. Themen dürfen nicht am Markt vorbei zielen und sollten auch die richtigen Zielgruppen effektiv adressieren um Wachstum zu generieren. (Bsp.: Die digitale Journey im Automotive Aftersales)
  • Customer Experience: Produkte und Services mit einem Wow-Effekt begeistern und binden Kunden und überzeugen auch emotional vom erlebten Mehrwert.  

aus Perspektive der Innovation:

  • Innnovationskultur etablieren: Wie lässt sich gewährleisten, dass die gesamte Organisation dauerhaft innovativ denkt und agiert? Welche Governance für Innovations- und Geschäftseinheiten ermöglicht dies?
  • Trend Scouting: Wie lassen sich aufkommende Trends oder disruptive Technologien früh erkennen und evaluieren, um eigenes erfolgreiches und nachhaltiges Wirtschaften sicherzustellen und Schocks zu vermeiden?
  • Methoden & Tools:  Wie wird sichergestellt dass die Mitarbeiter und Kunden immer mit aktuellen Tools und den neuesten Methoden arbeiten, diese entwickeln mit Kunden verproben. Arbeitsprinzipien wie Co-Innovation, Design und Data Thinking, OKR Nutzung und Agilitäts-Prinzipien sollten zum Arbeitsalltag gehören.
  • Digital Engineering: Wie stellt man frühzeitig Machbarkeit fest und holt sich Kundenfeedback zu Funktionen ein? Prototypen und Proof of Concepts müssen nutzerzentriert die möglichen Lösungen sicht- und anfassbar machen. Es gilt, Prototypen einfach zu halten, aber alle relevanten Funktionen abzubilden. Dies gewähreistet Machbarkeit, positives Nutzungsfeedback sowie deren beschleunigte Umsetzung.
  • Time 2 Market – Speed matters: Wie nutzt oder erreicht man einen Early Adopter Vorteil, denn die Wahrscheinlichkeit als Early Adopter einen Markt entscheidend mit zu entwickeln oder zu dominieren ist weitaus höher als dies lediglich aus einer Follower-Perspektive heraus zu versuchen. Relevante Ideen und Themen frühzeitig zu erkennen, und diese agil in die Umsetzung zu bringen sind ein Muss.

Deutlich wird dabei auch, dass eine erfolgreiche digitale Wertschöpfung neben diesen Komponenten auch stets eine ganzheitliche End-to-End-Sicht erfordert. Sie erstreckt sich, von ersten Ideen und Innovationen angefangen, über die entwickelte Digitalstrategie bis hin zu Umsetzung und dem Betrieb, der unter Umständen gemeinsam mit Partnern im Ökosystem stattfindet. Um in diesem Sinne agieren zu können, ist zudem frühzeitig zu klären, welche (digitalen) Kompetenzen unter den Mitarbeitern, evtl. in einer Training & Education Academy auf- und auszubauen sind, um bspw. in einem Markt erfolgreich zu sein, in dem der Einfluss von Software und Daten auf die Wertschöpfung kontinuierlich zunimmt.

 

 

 

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