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New Work

Die Arbeitswelt erfährt seit einigen Jahren einen grundlegenden Wandel: Die Globalisierung und die Digitalisierung ermöglichen zeitliche, räumliche und organisatorische Flexibilität in Arbeitsräumen. Die Demographie führt zu einer Verknappung von neuen Arbeitskräften. In einigen Bereichen der Privatwirtschaft finden sich in einigen Bereichen vielversprechende Ansätze für mehr Flexibilität bei der Arbeit. Die öffentliche Verwaltung steht in diesem Feld in direkter Konkurrenz zu privatwirtschaftlichen Arbeitgebern und befindet sich in einem „War for Talents“, dem Kampf um Fachkräfte.

Wenngleich der öffentliche Sektor aufgrund von gesetzlichen Regularien und mangels Wettbewerb höhere Hürden als die Privatwirtschaft bei der Umsetzung von New-Work-Modellen überwinden muss, lohnt sich diese Veränderung.

Die ganzheitliche Umsetzung von New Work fördert die Kreativität der Arbeitnehmer und die Entfaltung ihrer Potenziale und steigert die Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterzufriedenheit. Agile Strukturen lassen ein schnelleres Handeln zu und dynamischere Prozesse sorgen für mehr Effizienz und Flexibilität.

Möchten Sie mehr zum Thema erfahren? Hier gibt es weitere Infos.

Wie sieht die Umsetzung von New Work im öffentlichen Sektor aus?

Für uns endet die neue Arbeitswelt nicht mit innovativen Raumkonzepten. Damit ein maximal flexibles Arbeitsumfeld funktioniert, bedarf es einer optimalen Komposition aus den Dimensionen People, Places und Tools.

Artikel Public / New Work, Abb. 1 People Places Tools

Der Weg zu New Work ist für jede Behörde individuell, es gibt jedoch einige Schritte, die bei jedem Veränderungsprozess durchgeführt werden müssen. Im Rahmen der Transformation wird zunächst der Status Quo abgefragt, anschließend wird ein Ziel definiert. Daraufhin wird ein Konzept entwickelt, wie New Work in der Behörde gestaltet werden soll und die notwendigen Schritte für die Realisierung erarbeitet.

Artikel Public Sector / New Work, Abb. 2 Methode

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DevOps: Digitale Disruption gestalten anstelle zu erleben

Aufgrund zunehmend schnellerer technologischer Disruption müssen Unternehmen heute hohe Flexibilität und Geschwindigkeit aufweisen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Für IT-Dienstleister der öffentlichen Verwaltung bedeutet dies, die Wertschöpfungskette von Anforderungs- bis zum Releasemanagement gesamtheitlich zu optimieren. DevOps ist dafür ein geeignetes Konzept und beschreibt alle notwendigen Aspekte zur Beschleunigung des Software Lebenszyklus.

DevOps

Im Kern von DevOps steht die Überwindung organisatorischer Hürden zwischen Business, Entwicklung, Testing und Betrieb. Anstelle von Projekten richtet sich DevOps nach Produkten und ermöglicht kontinuierliche Wertschöpfung mit schnellen Feedbackzyklen. Dadurch werden Geschwindigkeit sowie Anpassungsfähigkeit verbessert.

In DevOps spielen prozessuale und kulturelle Aspekte eine große Rolle. Es kommen schlanke und konsequent am Kundennutzen ausgerichtete Prozesse zum Einsatz. Funktionsübergreifende Teams realisieren Produkte in kurzen Iterationszyklen und mit Ende-zu-Ende Verantwortung – der Leitspruch lautet: „You Build it, You Run it“. Eine Kultur des Vertrauens und ein kollaboratives Mindset sind dabei elementare Faktoren. Die Führungsebene muss den Wandel mitgestalten und Teams durch gezieltes Coaching unterstützen. Bestandteil von DevOps ist zudem die Automatisierung von Abschnitten der Wertschöpfungskette, insbesondere in den Bereichen Testing und Betrieb. Der Fokus bestehender Ressourcen wird dadurch mehr auf produktorientierte Wertschöpfung gelenkt. Weiterhin werden schnelle Feedbackschleifen durch z.B. "Testing in Production" ermöglicht.

Hier erfahren Sie mehr zum Thema.

SAP Human Experience Management: Mitarbeitererfahrungen verbessern

SAP Human Capital Management (HCM) wird zu SAP Human Experience Management (HXM): Während es bei traditionellen HCM-Lösungen um die Verwaltung von „Ressourcen“ und operativen Daten, kurz O-Daten genannt, geht, stehen bei HXM die Mitarbeitererfahrungen im Mittelpunkt. Studien haben wiederholt gezeigt, dass sich nicht nur die Arbeitgeberattraktivität steigern, sondern auch die Produktivität und Arbeitsqualität verbessern lassen, wenn Mitarbeiter:innen durch positive Erlebnisse zufriedener sind. Dabei wissen Arbeitgeber oftmals nicht, was die Mitarbeiter:innen wollen und wie sich bestimmte Erfahrungen auf die alltägliche Arbeit auswirken. Erlebnisdaten, kurz X-Daten genannt, lassen sich durch regelmäßige, schnelle Befragungen erheben und helfen, in Kombination mit den vorhanden O-Daten, Erlebnisse in kürzester Zeit grundlegend zu verbessern.

SAP sieht die Zukunft des HXM in der Cloud und positioniert strategisch die Software-as-a-Service-Lösung SuccessFactors. Für Behörden stellt sich die Frage, wie sie ihre Personalprozesse auch zukünftig rechtssicher, gesetzeskonform und anforderungsgerecht mit SAP-Software abbilden können.

Wir berücksichtigen die speziellen Anforderungen unserer Kunden im öffentlichen Sektor und unterstützen von der IT-Strategieentwicklung bis zur Einführung. Als Einsteigerpaket bieten wir Quickcheck-Workshops an, die eine erste Indikation über die Machbarkeit und Lösung geben. Wir bewerten neutral, welches Vorgehen für Ihre Organisation und individuelle Situation geeignet ist. Bei der Einführung bieten wir Unterstützung auf der Basis der SAP-Activate-Methode an.

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