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FIWARE iHub Köln

Audience Teaserbild Landing Page FIWARE iHub

Kooperation und Co-Creation sind unsere Stärken!

Die Bürger sind die wichtigsten Elemente von Städten und Gemeinden. Wir müssen sie mit einbeziehen, um unsere Städte noch lebenswerter zu gestalten. Wir als Detecon haben uns entschieden, eine aktive Rolle bei der Förderung dieser Zusammenarbeit zu übernehmen, indem wir die Arbeit der FIWARE Foundation nutzen und einen FIWARE iHub an unserem Hauptsitz in Köln einrichten.

Um die Städte zu einem besseren Lebensraum zu entwickeln, sind Zusammenarbeit, Innovationsförderung und Mitgestaltung aller relevanten Interessengruppen der beste Ausgangspunkt. Deshalb haben wir in Köln eine Plattform für die Zusammenarbeit von Bürgern, Unternehmen, Wissenschaft und Stadtverwaltung eröffnet. Sie soll dazu beitragen, unsere Städte zu Ökosystemen für soziale und wirtschaftliche Innovationen weiterzuentwickeln. Der FIWARE iHub ist ein "förderndes" Zentrum, das darauf abzielt, den Nutzen von Open-Source-Standardbausteinen für die Entwicklung digitaler Lösungen einzusetzen. Darüber hinaus existiert ein weltweites Netzwerk von FIWARE iHubs, die eng zusammenarbeiten, um Wissen, Lösungen, Innovationen und Inkubationspraktiken auszutauschen.

FIWARE auf einen Blick

FIWARE basiert auf Open-Source-Technologie.
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Ein Framework aus Komponenten, die 90 Prozent der Infrastruktur bereitstellen und es ICT-Organisationen ermöglichen, ihre eigenen Lösungen auf standardisierte und interoperable Weise zu entwickeln, wobei domänenübergreifende (und damit organisationsübergreifende) Geschäftsmodelle bevorzugt werden

Differenzierungsmerkmal ist der Einsatz kontextbasierender Information
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Der "Context Broker" ist das Kernelement der FIWARE-Architektur. "Context Information Management" (jetzt ETSI-Norm!) ermöglicht, Daten zu verwalten, indem virtuelle Verknüpfungen zwischen Objekten und Attributen den Kontext, besser beschreiben können.

FIWARE basiert auf praxisbewährten Standards.
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Die in FIWARE verwendeten und in der Open Source Community entwickelten Standards werden von Global Technology Standardization Boards verifiziert und validiert. Dies ermöglicht die nahtlose Integration von Komponenten, verringert Technologiehürden und reduziert klassische Herstellerrisiken.

Context Information Management – Was heißt das?

Wir stehen vor einer digitalen Revolution, die das tägliche Leben von Menschen und Unternehmen verändert. Künftig wird sich vieles um das Management von "Kontextdaten" drehen - Daten, die beschreiben, was vor sich geht, wer beteiligt ist, wo, wann und warum. Im neuen digitalen Leben werden kontextbezogene Daten allgegenwärtig und jederzeit zugänglich sein, wodurch die Grenzen zwischen den Anwendungsfällen verschwimmen.  Dies ermöglicht den Austausch relevanter Daten über Systeme hinweg und bricht somit auch herkömmliche Silos an Informationen.

Die schnelle Verarbeitung von Daten wird zu intelligenten Entscheidungen führen. Diese verbessern Alltagsprozesse und die Produktivität von Menschen und Organisationen steigt. Die Erfassung, Verwaltung, Verarbeitung, Analyse und Visualisierung von Daten soll im Mittelpunkt der Lösungen von Bereichen wie Smart Cities, Smart Energy, Smart Industry, Smart Agrifood oder jeder anderen "intelligenten" Domäne stehen.

Die Technologie des FIWARE Context Broker löst ein klassisches Bedürfnis jeder intelligenten Lösung: die Notwendigkeit, Daten zu verwalten, die den Kontext beschreiben, d.h. Kontextinformationen.  Sie bietet die Möglichkeit, Kontextdaten über eine einfache, aber leistungsstarke API zu aktualisieren oder zugänglich zu machen, der FIWARE NGSI (Next Generation Service Interface) API.

Aus technischer Sicht werden Kontextinformationen durch die Bewertung von Attributen dargestellt. Entitäten und ihre Attribute sind die grundlegenden Konstrukte, die ein Kontextinformationsmodell beschreiben. Entitäten repräsentieren die Elemente/Konzepte, die den Kontext bilden. Die Attribute, deren Werte sich im Laufe der Zeit ändern, charakterisieren die Entitäten. Unter Berücksichtigung der oben genannten Smart-Citiy-Beispiele sind Einheiten etwa "Straße", "Bezirk" oder "Bürger".  Attribute einer Straße können "Name", "Verkehrsdichte", "Temperatur", "relevante Gebäude" sein. Einige Attribute von Entitäten können statischer sein, während andere sich sehr dynamisch verhalten, aber das ist die übliche Natur von Kontextinformationen.

Der „Context Broker“

  • verarbeitet Kontextinformationen in großem Umfang.
  • ermöglicht es einer Anwendung, nach Kontextinformationen zu suchen.
  • ändert Kontextinformationen aufgrund von Benachrichtigungen und Updates.
  • ermöglicht es Ihrer Anwendung oder anderen Anwendungen, die Kontextinformationen zu ändern.Der CEF Context Broker bietet die FIWARE NGSI API, eine API, die es Anwendungen ermöglicht, Updates bereitzustellen und Zugriff auf Kontextinformationen zu erhalten.

Konkreter gesagt:

  • aktualisiert Kontextinformationen, z.B. sendet Updates über Luftqualitätsdaten für einen bestimmten Stadtteil, Wettervorhersagen für eine bestimmte Region oder den Verwaltungsdatensatz, der für die Bearbeitung eines Antrags eines bestimmten Bürgers erstellt wurde.
  • Abfrage von Kontextinformationen. Der Context Broker speichert Kontextinformationen, die aus Anwendungen aktualisiert werden, so dass Abfragen auf der Grundlage dieser Informationen erfüllt werden.
  • kann benachrichtigt werden, wenn sich Änderungen an Kontextinformationen ergeben (z.B. hat sich die Luftqualität in einer bestimmten Straße geändert) oder mit einer bestimmten Frequenz (z.B. jede Minute Messungen des Verkehrs in einer Straße).
  • registriert Kontextanbieter-Systeme, die vom Context Broker abgefragt werden können, um den aktuellen Kontextstatus zu erhalten, z.B. ein System der nationalen Meteorologiebehörde, das auf Anfrage aktuelle Wettervorhersagen liefert.

Der "Context Broker" ist eine NGSI1 Open-Source-Serverimplementierung zur Verwaltung von Kontextinformationen und deren Verfügbarkeit. Er ermöglicht es Unternehmen, ihre Daten in Echtzeit zu verwalten und auszutauschen und wurde 2018 zum CEF Building Block gewählt.

Hinweis1: NGSI (Next Generation Service Interface) ist ein ETSI-Standard für das Kontextinformationsmanagement und wird vom TM Forum und der GSMA als Referenzmodell für Smart City Entwicklungen empfohlen.

FIWARE - the Open Source Platform for our Smart Digital Future

Data Centric Model, Content Page, FiWARE

Das Angebot des Detecon FIWARE iHub Köln

1. Entwurf und Implementierung von FIWARE-basierten offenen IT-Architekturen

Unsere Berater mit FIWARE-Expertise können Ihnen helfen, den NGSI "Context Broker" in Ihre IT/OT-Architekturen zu integrieren und sie für neue datengesteuerte Geschäftsmodelle zu öffnen.

2. FIWARE-fähige Partner auswählen und Projektteams koordinieren

Unsere Berater helfen, mögliche Anbieter/Partner auszuwählen, die Ihren Anforderungen gut entsprechen, und komplexe Programme und Projekte zur Integration und Nutzung der FIWARE-Technologie in Ihrem Unternehmen zu organisieren. Dazu erfolgt eine Identifizierung von EU-Finanzierungssystemen zur Unterstützung von datengesteuerten Projekten

3. EU-Förderprogramme

Aktuell existieren verschiedene EU-Förderprogramme, die bestimmten Kategorien von Akteuren (öffentlicher Sektor, Forschung, Industrie, Start-ups oder KMU) zugänglich sind. Detecon Consultants können Ihnen helfen, den am besten geeigneten Finanzierungsmechanismus zur Unterstützung Ihres Projekts zu finden und die Vorbereitung der erforderlichen Dokumentation zu organisieren.

Video

Impressions from the FIWARE iHub Forum Cologne

Statements by Rick Schager, ICT Architect City of Eindhoven and Ulrich Ahle, CEO FIWARE and Olaf-Gerd Gemein, Founder Smart Cities Lab.

Nützliche Links zu FIWARE

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