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Zukunftsszenarien für die Arbeit in der Logistik

Arbeit 4.0. New Work. The Future of Work. Wenn es um die Zukunft der digitalen Arbeitswelt geht, beschränken sich die Diskussion nicht nur auf reine Bürojobs. Die Digitalisierung hält auch in der Produktion Einzug und verändert die Arbeitsplätze sowie die Anforderungen an die Beschäftigten deutlich. Was bedeutet das konkret für den Mitarbeiter in der Logistik? Werden seine Tätigkeiten in Zukunft ausschließlich von Robotern ausgeführt? Oder wird es zur Selbstverständlichkeit werden, Hand in Hand mit Cobots (Collaborative Robots) zusammenzuarbeiten?

Innovative Anwendungsbeispiele und Pilotprojekte machen deutlich, dass der Kommissionierer in Zukunft durch intelligente und automatisierte Systeme entlang der gesamten Logistikkette unterstützt wird. So werden neben automatisierten Förderbändern oder autonomen Flurförderfahrzeugen auch Datenbrillen und Tablets die Arbeit erleichtern. Besonders im Hinblick auf die demographische Entwicklung in Deutschland ist der Einsatz solcher Technologien für den Mitarbeiter ein Vorteil, da die körperliche Belastung auf ein Minimum reduziert wird. Gleichzeitig ändern sich die Anforderungen an die tägliche Arbeit: Die Rolle des Kommissionierers verlagert sich von der manuellen Entnahme und Verpackung von Ware hin zur Steuerung und Überwachung der Abläufe. Tätigkeiten, welche nicht vollautomatisiert werden können, werden durch Assistenzsysteme wie beispielsweise Pick-by-light unterstützt. Der Umgang mit diesen Systemen sowie mit automatisierten Logistiklösungen und die Steuerung von Robotern erfordern neue Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter wie beispielsweise ein ausgeprägtes technisches Verständnis. 

Mobiles Arbeiten wird zur Normalität

Da ein Großteil der heute noch vom Menschen vorgenommen Arbeitsschritte von Maschinen übernommen wird, verlagert sich der Arbeitsplatz von der Lagerhalle in das ansprechend gestaltete Office. Statt des Gabelstaplers sind die primären Hilfsmittel der Laptop und mobile Endgeräte. In den Pausen laden Aufenthaltsräume zur Entspannung ein und ermöglichen den persönlichen Kontakt mit den Kollegen. Mobiles Arbeiten oder Homeoffice, was für einen Kommissionierer heute zumeist weder möglich noch vorstellbar ist, wird durch die neue Technik in der Arbeitswelt von morgen Realität werden. Viele Tätigkeiten können mobil erledigt werden. So kann man aus dem Homeoffice den Wareneingang und -ausgang regeln oder Montageteile zusammenstellen.

Welche Technologien setzen die Standards von morgen?

Wohin die Reise gehen wird, ist noch nicht gänzlich abzuschätzen. Aktuelle Entwicklungen wie der immer häufigere Gebrauch von smarten Datenhandschuhen, autonomen Kommissionier-Robotern oder auch Cyber Physical Systems für die Logistik zeigen allerdings auf, dass auch heute schon traditionelle Arbeitsschritte durch neue Technologien unterstützt werden. Daraus ergeben sich Einblicke, wie sich die Arbeitswelt der Zukunft verändern wird. 

Mit der Studie „FutureWork@Production“ der Managementberatung Detecon werden Zukunftsvisionen für Arbeitswelten in der Produktion aufgezeigt, welche den Mitarbeitern Effizienz-, Unterstützungs- und Entlastungspotentiale versprechen. Unternehmen können daraus Konsequenzen für künftig verlangte Fähigkeiten entnehmen. Anhand von konkreten Anwendungsbeispielen aus Praxis und Forschung wird gezeigt, welche Konzepte schon heute die Standards von morgen setzen, um die Interkation von technischen, sozialen und organisatorischen Systemen sicherzustellen. Weitere Informationen sind unter http://detecon-futurework-at-production.com abrufbar.

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