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Pay as you drive

Unvermeidliches Übel oder verkannte Chance?


Erschienen am 28.04.2006
Versicherungsunternehmen kämpfen mit hohen Kosten- und Schadenquoten. Sie sind konfrontiert mit sinkenden Prämien in einem Käufermarkt, in dem die Zahl der Kunden langfristig abnimmt. Möglichkeiten zur Differenzierung von der Konkurrenz sind rar. Kraftfahrthaftpflichtversicherungen sind Low-Involvement-Produkte ohne Neuigkeitswert, ohne besonderen Charme und können vom Kunden kaum beeinflusst werden. Kundenbindung bleibt ein schwieriges Kapitel für Versicherungen.
 
Pay as you drive (PAYD) ist eine strategische Option, um vieles zu verändern, z. B.
  • ein kostengünstiges, rein EDV- und telematikbasiertes Produkt anzubieten
  • von der Erfassung der Fahrleistung bis zur Rechnungstellung einen durchgängig automatisierten internen Verarbeitungsprozess zu realisieren
  • neue Kundengruppen mit einem individuellen Produkt zu erschließen
  • ein Instrument zum permanenten Dialog mit Kunden zu nutzen
PAYD ist jedoch nicht die moderne Variante, Tarife zu sanieren.
 
"Detecon Spotlight" hat sich zum Thema gesetzt, in unregelmäßiger Reihenfolge Schlaglichter auf aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Branchen zu werfen. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie durch die Entwicklung und Anwendungen der Informations- und Kommunikationstechnologie vorangetrieben werden. Dabei betrachten wir die Informations- und Kommunikationstechnologie als Mittel, mehr, besseres oder anderes Geschäft zu machen. 

Sprache: Deutsch
Format: Download

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Ralf Faber
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