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Pro-Bono-Projekt zum Klimaschutz

Detecon schließt „NDC-Partnership“-Projekt erfolgreich ab

Mit der Abschlusspräsentation der Ergebnisse ist dieser Tage das Detecon Pro-Bono-Projekt für die weltweite Umweltschutzorganisation „NDC-Partnership“ (NDCP) zu Ende gegangen. Seit dem Sommer hatte das siebenköpfige Detecon-Projektteam Tools evaluiert, um auf Peer-to-Peer-Basis ein länderübergreifendes Knowledge-Sharing innerhalb der Organisation zu ermöglichen. Übrig blieben am Ende vier Lösungsempfehlungen, die dem Kunden am Sitz in Bonn vorgestellt wurden.

„Es war eine sehr angenehme und professionelle Zusammenarbeit mit Detecon, die sowohl auf der beruflichen als auch auf der persönlichen Ebene sehr viel Spaß gemacht hat“, bilanzierte Romeo Bertolini, Leiter des Bonner Büros der NDC-Partnership. „Wir sind dankbar, dass wir das Pro-Bono-Angebot nutzen durften und wir sind sehr zufrieden mit den ausgearbeiteten Ergebnissen, die uns wertvolle Impulse liefern. Die Ergebnisse stellen insofern einen Mehrwert dar, dass wir jetzt die Optimierungspotentiale kennen und genau da werden wir ab 2018 ansetzen.“

Die nationalen Klimabeiträge (Nationally Determined Contributions, NDC) sind das Herzstück des Pariser Klimaabkommens. Die Vertragsstaaten formulieren darin ihre Emissionsminderungs- und Anpassungsziele. Um diese Ziele schneller und nachhaltiger zu erreichen, wurde während der Klimakonferenz 2016 in Marrakesch die „NDC-Partnership“ ins Leben gerufen, eine Koalition aus über 60 Ländern, 15 internationalen Institutionen, darunter die Weltbank, die asiatische, die afrikanische sowie die interamerikanische Entwicklungsbank, UNDP und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Mit der Zusammenarbeit wollen sie sicherstellen, dass die Länder die Instrumente und die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um ihre nationalen Klimaschutzverpflichtungen zu erfüllen. Dies umfasst finanzielle und technische Hilfe.

„Der Klimawandel ist aus meiner Sicht das bedeutendste und vielleicht am stärksten unterschätze Problem unserer Zeit, mit Auswirkungen für jeden von uns, als Mensch und als Gesellschaft“, so Detecon-Projektleiterin Anna Schwippert. „NDC-Partnership hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, die Welt so zu gestalten, dass sie für uns und nachfolgende Generationen erhalten bleibt. Für das gesamte Detecon-Projektteam war es eine unschätzbar wertvolle Erfahrung, hieran auf nationenübergreifender Ebene mitwirken zu dürfen.“

Lars Theobaldt, Managing Partner bei Detecon, betonte, dass es von großer Bedeutung sei, dem Klimawandel nachhaltig zu begegnen: „Es müssen sehr spezifisches Wissen und Erfahrungen an Entscheidungsträger in Entwicklungsländer mobilisiert werden, da sie am meisten betroffen sind. Wir sind stolz mit unserem Projekt einen kleinen Beitrag dafür geleistet zu haben, dass mit Hilfe von innovativer Technik und neuen Arbeitsweisen der Informationsfluss und die Kommunikation zwischen der NDCP und Ihren Mitgliedern verbessert wird.“

Das Detecon-Projektteam: Anna Schwippert (Projektleiterin), Florian Proksch, Mariam Osouli, Meltem Sirin, Laura von Lekow, Hazal Demirci und Katharina Knaak.